Baustelle Deutschland

Posted by: on Jun 20, 2013 | 6 Comments

Als “Pressesprecher der Giordano-Bruno-Stiftung”, wie ich immer wieder gern genannt werde, durfte ich gestern die Kuschelökumene zwischen einer friedlichen Auslegung des Islam und einem Vertreter des katholischen Comedy Club stören. Jürgen Becker moderierte diese fast zweistündige, außergewöhnliche Gesprächsrunde, die in gekürzter Form am Samstag, 22. Juni 2013, um 22:45 im WDR zu sehen sein wird.

Die großen Überraschungen: Disput / Berlin! wurde zu Disput / Köln erweitert und Willibert Pauels, der Clown vom Domradio, arbeitet sich schwer an meinen Worten ab.

Aber seht selbst

 

6 Comments

  1. Gott/Allah
    23. Juni 2013

    Oh je, da leidest du aber sehr an Selbstüberschätzung…

    Eine gewisse Zähigkeit in deinem Gesicht, bei dem hilflosen Versuch deine Einstellung, bzw. die der gbs zu erklären, war nun wirklich nicht zu übersehen.

    Und übrigens, Toleranz ist wohl nicht dein Ding. Sobald jemand etwas sagte, was dir nicht passte, hast du missbilligend den Kopf geschüttelt oder dein Gesicht verzogen.

    Diese Reaktionen waren Pfarrer Meurer genauso wie Frau Yilmaz fremd.

    Willibert Pauels hat es sicherlich nicht nötig, sich schwer an deinen Worten abzuarbeiten, so wie du es ausdrückst. Seine Philosophie ist völlig anders. Er will Menschen zum Lachen bringen und er ist Diakon mit Leib und Seele. Nicht mehr und nicht weniger. Er nimmt auch kein Blatt vor den Mund und ist oft genug damit auf die Schnauze gefallen.

    Und dass Jürgen Becker extrem kritisch auf Religion und Kirche reagiert, ist schließlich auch bekannt. Aber er macht es mit der rheinländisch typischen Gelassenheit und Toleranz.

    Wenn Du das mal gelernt hast, wird man dich vielleicht irgendwann mal ernst nehmen können. Vielleicht in 20 oder auch erst in 50 Jahren.

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  2. Lorenz
    6. Juli 2013

    @ Gott/Allah (welch bescheidener Name)

    “Eine gewisse Zähigkeit in deinem Gesicht, bei dem hilflosen Versuch deine Einstellung, bzw. die der gbs zu erklären, war nun wirklich nicht zu übersehen.” – Einbildung ist auch ‘ne Bildung.

    “Und übrigens, Toleranz ist wohl nicht dein Ding. Sobald jemand etwas sagte, was dir nicht passte, hast du missbilligend den Kopf geschüttelt oder dein Gesicht verzogen.” – Man muss nicht jeden Schei* tolerieren und wenn ein Kleriker Unsinn redet (Abschaffung der Sklaverei/Erklärung der Menschenrechte ohne Religion nicht möglich), ist ein Kopfschütteln ja wohl das Mindeste.

    “Willibert Pauels hat es sicherlich nicht nötig, sich schwer an deinen Worten abzuarbeiten, so wie du es ausdrückst. Seine Philosophie ist völlig anders. Er will Menschen zum Lachen bringen und er ist Diakon mit Leib und Seele. Nicht mehr und nicht weniger.” – Wunderbar. Diese Sätze zeigen, dass du dich kein bisschen mit Pauels’ Aussagen über Atheismus/Atheisten auseinandergesetzt hast; einfach nur peinlich.

    “Wenn Du das mal gelernt hast, wird man dich vielleicht irgendwann mal ernst nehmen können. Vielleicht in 20 oder auch erst in 50 Jahren.” – Dass Möller von Leuten, wie dir ernst genommen wird, hat der Mann nicht nötig. XD

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  3. Nikolai Bastians
    8. Juli 2013

    “Die einzigen Menschen, die dauernd an Gott denken, sind Atheisten.”
    Der schönste Satz der ganzen Sendung. Schön ist auch die Neutralität des Moderators, inmitten überzeugter Christen, Muslime und Atheisten (die übrigens mehr gemeinsam haben, als sie wahrhaben wollen) tu das echt gut.

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    • Lorenz
      13. Juli 2013

      “die übrigens mehr gemeinsam haben, als sie wahrhaben wollen”
      – Eine unbelegte Aussage riecht oft nach einer falschen Aussage.

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    • Astrid Alisch
      13. Juli 2013

      Da finde ich aber die Äußerung

      “Er ( Pfr. Meurer), macht das so erfrischend und modern, dass sich sogar der neue Papst nach ihm benannt hat”….:-))))

      noch viel besser. Da hat Jürgen Becker ja mal so richtig keck, den Pabst wieder auf den Boden zurück gebracht. Einfach klasse

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  4. Astrid Alisch
    11. Juli 2013

    Lasst mir den Jung´in Ruhe…;-) Er hat seinen Auftritt bei Baustelle Deutschland gut gemeistert. Ich wohne selber seit einigen Monaten in Köln und habe aber auch schon seit 9 Jahren Kontakt dorthin. Auch kenne ich Pfr. Meurer persönlich. Er ist auf seine Art und Weise ein klasse Typ, der als Pfarrer in Vingst und seinem geliebten Höviland gute Dinge leistet und laut meiner Einstellung bodenständig und aufrichtig den Menschen hilft, und hat auch eine freches, wenn auch liebenswertes Mundwerk, was auch gut so ist, aber er hat auch, wie die meisten Kölner, einen gewissen Naturstolz und ist etwas selbstverliebt, wie halt die meisten Kölner. Trotz allem ein liebenswertes Volk, die Kölner. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Toleranz manchmal etwas zu stark ausgeprägt ist.

    Herr Möller hat es geschafft, die anderen wieder etwas auf den Teppich herunter zu bringen, was den Kölnern mal ganz gut tut. Alles in allem ward´ihr eine gute Gruppe und das Gespräch sehr sinnvoll.

    Was mich betrifft; ich bin 54 Jahre und evangelisch. Allerdings stamme auch einer Familie, die sich mit dem Glauben an Gott nie so richtig auseinander gesetzt hat. Meine Einstellung zu Gott ist, dass ich nicht weiß, ob es einen gibt und es auch niemand wissen kann. Gott wäre auch nicht die richtig Bezeichnung, sondern ich glaube, wenn überhaupt, eher daran, dass nach dem Tod eventuell noch was ist, weil ich mir nicht vorstellen kann, das danach alles aus ist. Was allerdings auf uns zukommt, dass kann in meinem Augen, niemand beurteilen.

    nun zurück zum kirchlichen Comedy-Club in Köln- Vingst…..;-) Ich kann Herrn Möller gut verstehen, denn es ist nicht einfach, gegen den toleranten, teilweise aber auch etwas selbstverliebten Naturstolz der Kölner anzugehen. Herr Meurer ist auch sehr redegewandt und hat die Begabung, jemanden mit seinen Wortspielereien zu irritieren, so ist es mein Eindruck. Auch ist er etwas dickköpfig.

    Die Kölner sind auch nur solange tolerant, bis man ihnen etwas entgegen setzt. Solange man sie feiern lässt, ist es okay….:-) Allerdings will ich die kölschen Jung´s da nicht verunglimpfen und die Bemerkungen sind nicht böse gemeint. ich muss nur machmal über sie schmunzeln.

    Es ist jedenfalls gut, dass Herr Möller als Bereicherung die Runde einmal mit seiner guten Kritik aufgemischt hat. Auch Jürgen Becker war mit seinem etwas frechen Mundwerk, klasse. Diese Äußerung war druchaus positiv gemeint. Menschen wie Herr Möller und Herr Becker sind für die Gesellschaft sehr wichtig

    Ich persönlich halte übrigens auch nicht viel davon, wie die kath., und auch evangelische Kirche, den Glauben an Gott vermittelt. Die Gottesdienste sind in meinem Augen weltfremd. Sie machen mich depressiv, denn die Stimmung ist dort schwermütig. Allerdings muss ich sagen, dass ich Pfr. Meurers Einsatz in Vingst sehr gut finde.

    Liebe Grüße

    Astrid Alisch

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