Hallo, ich bin Philipp Möller:
freier Autor, gottlos glücklich – und made in Berlin

Isch geh wieder Platz 1

Isch geh wieder Platz 1

Posted by: on Jan 24, 2013 | 7 Comments

Nachdem Isch geh Schulhof nun sieben Wochen lang auf Platz 2 stand ist es ab kommenden Montag wieder ganz oben auf der Spiegel Taschenbuch-Bestsellerliste zu finden. Damit sieht der bisherige Verlauf so aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wieder: Danke an alle Leserinnen und Leser, die diesen Erfolg ermöglichen!

Außerdem gibt es inzwischen deutlich mehr als 100 Kundenrezensionen auf Amazon mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,31 von 5 Sternen – toll!

 

Die nächsten Termine

Die nächsten Termine

Posted by: on Jan 10, 2013 | 4 Comments

Am 17. Januar lese ich in Magdeburg bei der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (Details).

Am 18. Januar haben mich die Säkularen Humanisten Rhein-Main nach Frankfurt eingeladen (Details).

Am 19. Januar bin ich dann in Melsungen und lese dort im Kurhessen-Lädchen (Details).

Am 23. Januar holen wir den Dezember-Termin in Berlin nach, der wegen meines Stimmausfall abgesagt werden musste (Details).

Am 24. Januar gibt’s dann in der Waldo-Bar im Rahmen der Private-Thursday Reihe erst einmal Schulbrote und dann eine anschließende “Schulstunde” mit mir: Frau Mülla (Details).

Ich freu mich auf Euch!

4-Wochen Rückblick

4-Wochen Rückblick

Posted by: on Dez 24, 2012 | One Comment

Nachdem mein letzter Artikel nun ziemlich genau 4 Wochen alt ist, werde ich die Gunst der Stunde nutzen, und die Ereignisse der letzten Wochen mal zusammenfassen:

Sonntag, 18.11.2012: Nach einer Party am Vorabend in Köln geht’s am Sonntagmorgen ab nach Oberwesel, zum Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung. Dort lese ich vor mehr als 100 Gästen aus “Isch geh Schulhof”. Der hpd berichtet.

Montag, 19.11.2012: 16 Uhr Ankunft in Münster. Vor meiner Lesung führe ich ein ausführliches Interview mit einem Redaktionsmitglied von Anne Will, bei der ich voraussichtlich am 21.11.2012 auftreten werde. Kurz danach der Anruf meiner Lektorin: “Isch geh Schulhof” steht auf Platz 1 der Spiegel-Beststellerliste. Ich kann also gut gelaunt meine Lesung an der Uni Münster antreten.

Dienstag, 20.11.2012: 15:30 Uhr Ankunft in Düsseldorf. Nach einer kurzen Fahrt mit der liebenswerten Ricarda Hinz erreichen wir das zakk, den Veranstaltungsort meines heutigen Vortrages “Gottlos Glücklich – der neue Humanismus“. Ein voller Saal folgt meiner Geschichte über Hugo, einen “humanistischen Prototyp“.

Mittwoch, 21.11.2012: 14:30 Uhr Ankunft in Berlin. Nur wenige Stunden bleiben bevor ich zur Aufzeichnung nach Adlershof abgeholt werde – die Anne Will Show steht nun kurz bevor. Dort streite ich mich mit einem ungehobelten Protestanten und einer dauerlächelnden Abtreibungsgegnerin um das vielleicht älteste Oxymoron der Menschheit: ein Leben nach dem Tod. Sehr positiv: der Abtreibungsgegnerin eins ausgewischt und Vince Ebert kennengelernt. Außerdem hat die WELT verstanden, worum es mir ging.

Donnerstag, 22.11.2012: Ein vergleichsweise ruhiger Tag – nur drei Termine, aber alle ohne Öffentlichkeit. Zeit zum Durchatmen.

Freitag, 23.11.2012: In Kooperation mit dem Filmemacher Victor Schonfeld zeigen wir im Berliner Literaturhaus seinen Film “It’s a boy!” Dort sollten sich eigentlich die von uns eingeladenen MdBs anschauen, wie Babys ohne Betäubung die Penisvorhaut amputiert wird – aber ihr könnt euch sicher vorstellen, wie viele da waren.

Sonntag, 25.11.2012: Wir wiederholen das Screening mit Victor Schonfelds Film.

Mittwoch, 28.11.2012: Ich wiederhole meinen Vortrag zum neuen Humanismus in an der Uni Basel. Dorthin hatte mich die Hochschulgruppe FREIDENKENUNIBASEL eingeladen, deren äußerst motivierte, belesene und vor allem sympathische Mitglieder unsere Schweizer Regionalgruppe ab sofort wieder mit Leben füllen werden. Ein verdammt toller Tag mit verdammt gutem Essen – vegan, versteht sich!

Donnerstag, 29.11.2012: Nachdem ich in Berlin Schönefeld gelandet bin bleiben mir noch wenige Stunden bis zu meinem Treffen mit dem Geschäftsführer von Bastei Lübbe. Mit ihm stoße ich schließlich auf den Erfolg von “Isch geh Schulhof” an und darauf, dass auch mein nächstes Buch … sagen wir mal: gut wird. Am Abend gibt’s dann noch eine Buchpräsentation des Eichborn Verlags mit anschließendem Essen im Pauly Saal.

Sonntag, 02.12.2012: Die ATHventslesungen beginnen. Wir hören einen astreinen Vortrag von Ingrid Matthäus-Maier “gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz”, kurz GerDiA. Den Podcast dazu gibt’s hier. Es folgt eine nahezu terminfreie Woche, in der ich mich endlich um das Exposé meines nächsten Buchs kümmern kann.

Freitag, 07.12.2012: mehr Arbeit kündigt sich an. Ein Mitarbeiter von Bastei Lübbe meldet sich. Ein Hörbuchverlag möchte die Rechte an meinem Buch erwerben, ob ich mit den Konditionen einverstanden sei. Klar – aber nur, wenn ich selbst lese. Weil das Ding tatsächlich noch vor Weihnachten (!) erscheinen soll vereinbaren wir für kommenden Montag und Dienstag zwei Termine im einem Berliner Studio. Auch lustig: die Redaktion von ZDF log in meldet sich. Nach unserem ausführlichen Interview vor ein paar Tagen möchten sie mich wirklich herzlich gern in ihre nächste Sendung einladen, aber: alle (!) potentiellen Gesprächs”partner” haben abgesagt, als sie hörten, dass Philipp Möller von der Giordano-Bruno-Stiftung die rationale Position vertreten werde in der Frage: “Weihnachten und Weltuntergang – macht Glaube selig?” “Wir melden uns wieder …” Ok.

Sonntag, 09.12.2012: ATHvent, Teil 2. Rolf Schwanitz (MdB, SPD) berichtet von den Zielen der Laizistinnen und Lazisten in der SPD – und von deren Bemühungen, von der Parteispitze anerkannt zu werden.

Montag / Dienstag, 10./11.12.2012: Die Aufnahmen für mein Hörbuch starten. Der supernette und -professionelle Ingo Fried coacht mich super durch, so dass wir tatsächlich nach 2 Tagen 10 Stunden Rohmaterial produziert haben. Wow. Das war anstrengend, vor allem für meine Stimme – und die brauche ich in letzter Zeit immer mehr … Außerdem läuft am Montag ein Radiointerview mit mir und am Dienstag wird ein Dokumentationsfilm über das Berliner Schulversagen ausgestrahlt, an dem ich mit gewirkt habe. Also an dem Film, nicht an dem Versagen. Na gut: Letzteres sicherlich auch manchmal.

Mittwoch, 12.12.2012: Auf der Kundgebung unseres Arbeitskreises Kinderrechte am Brandenburger Tor ist das ZDF am Start und bringt unser Anliegen in die heute-Nachrichten. Nur wenige Minuten später, an diesem vielleicht schwärzesten Tag für die Kinderrechte in der BRD, werden 434 Abgeordnete des Bundestages sich dafür aussprechen, medizinisch unnötige Penisvorhautamputationen an nicht einwilligungsfähigen Patienten als gesetzmäßig zu definieren – natürlich gegen die offenkundige Meinung der Bevölkerung! Nach kalten Stunden und einem künstlich entspannten Nachmittag treffe ich um 21:30 im ZDF-Studio am Zollernhof ein, wo in Kürze die Live-Übertragung von “Log in” beginnt. Bruder Paulus hat sich dann doch noch bereit erklärt, mit mir zu streiten. Lustig war’s – meistens. Die Sendung gibt’s hier zum Nachschauen. Im Anschluss stoße ich mit meinen Freuden Ali Utlu, Frank Nicolai, Sascha Zirnstein und Shabnam Moafi Madani und dem Redaktionsteam vom ZDF auf die gelungene Sendung an.

Donnerstag, 13.12.2012: ab nach Dresden, wo ich für unsere hiesige Regionalgruppe lese und in der anschließenden Diskussion mit einem sehr erfahrenen Dresdner Gymnasialrektoren feststelle, dass unsere Wunschschule große Ähnlichkeiten aufweist. Wieder ein toller Abend, aber langsam freue ich mich echt auf Urlaub.

Freitag, 14.12.2012: Lesung am Berliner Max-Delbrück-Centrum. Tolles Publikum, danke für die Einladung an meinen Kollegen Philippe! Außerdem erscheint mein Hörbuch.

Samstag, 15.12.2012: KORSO-Ratsversammlung in Berlin. Helmut Fink wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und gemeinsam mit u.a. Conny G. Neumann und Rainer Rosenzweig lande ich im Beisitz des Vorstandes des Koordinierungsrates säkularer Organisationen. Klingt gut, oder?

Sonntag, 16.12.2012: unsere dritte ATHventslesung findet ohne mich statt, da ich ausnahmsweise mal wieder einen gesamten Tag mit meiner kleinen Familie verbringen möchte.

Montag, 17.12.2012: gemeinsam mit Jutta Falke-Ischinger und ein paar Kollegen sammeln wir erste Ideen für einen weiteren Disput / Berlin, bei dem ich im März 2011 bereits mitgewirkt habe.

Dienstag, 18.12.2012: Mein Hörbuch ist nun auch als Download bei iTunes verfügbar. Nach einer kleinen Lesung am Abend in Berlin merke ich bereits, dass meine Stimme sich verabschiedet.

Mittwoch, 19.12.2012: Worst-Case-Szenario: Ich werde ohne Stimme wach und muss meine lang geplante Lesung bei “Deutsche POP” auf einen unbestimmten Termin im Januar verschieben. Ärgerlich, aber leider nicht zu vermeiden.

Damit beginnt mein Urlaub mit Husten, Halsschmerzen und einer saftigen Erkältung, die ich bis jetzt noch nicht so recht los bin. Nun ja, ansonsten gab es in diesem Jahr für mich eher wenig Grund zur Beschwerde. Nun hoffe ich, bis Silvester wieder fit zu sein – denn das will schließlich gefeiert werden …

Euch allen wünsche ich wunderschöne und erholsame “Weih”nachts-Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Zum Schluss noch mein Lieblingsbild aus der Fotosession mit Laura Görgens:

Sechs – setzen!

Posted by: on Dez 12, 2012 | No Comments

Hier findet ihr den Dokumentationsfilm von rbb kontrovers “Note 6 für Berliner Schulen?”

Geschafft: Platz 1

Geschafft: Platz 1

Posted by: on Nov 22, 2012 | 22 Comments

Wow – ab heute ist es tatsächlich soweit: Isch geh Schulhof steht auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste!

Ein Leben nach dem Tod? Anne Will es wissen

Ein Leben nach dem Tod? Anne Will es wissen

Posted by: on Nov 20, 2012 | 111 Comments

Soeben festgeklopft: mein morgiger Auftritt bei Anne Will:

Letzte Ausfahrt Paradies – gibt es ein Leben nach dem Tod?

“Wer eine sogenannte Nahtoderfahrung gemacht hat, ist überzeugt: Nach dem Sterben geht es weiter. Überall auf der Welt ähnelt sich das, was Menschen zwischen Leben und Tod erfahren. Ein Beweis dafür, dass es ein Jenseits gibt, oder schlicht dafür, dass beim Sterben bei allen Menschen die gleichen neurologischen Prozesse ablaufen? Ist der Glaube an eine höhere Macht wahrer Trost oder nur ein Trostpflaster, um die Angst vor dem Tod erträglich zu machen?

Hierüber diskutiert Anne Will mit ihren Gästen anlässlich der ARD-Themenwoche “Leben mit dem Tod”.”

Sendetermin:

Mittwoch, 21.11.2012, 22:45, ARD

Protagonisten gesucht!

Posted by: on Nov 14, 2012 | 4 Comments

Dass Schule oft schief läuft ist nicht erst seit Isch geh Schulhof bekannt – dies aber öffentlichkeitswirksam und authentisch abzubilden scheint jedoch verdammt schwer. In meinem Buch musste ich an allen Ecken und Enden darauf achten, die wahren Persönlichkeiten hinter den Protagonisten nicht preiszugeben. Noch schwerer hat es allerdings ein Filmteam, das aktuell dabei ist, die Situationen an Schulen in einer Dokumentation festzuhalten: Schulleiter und Lehrer reden gerne, doch meist nur dann so richtig ehrlich, wenn die Kamera aus ist; Senatsverwaltungen tragen ihr übriges dazu bei, dem Team alle möglichen Steine in den Weg zu legen – haben sie doch ein (nachvollziehbares) Interesse daran, die schlechten Ergebnisse ihrer Arbeit nicht an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Daher nun mein Aufruf an alle, die im Raum Berlin an Schulen arbeiten und bereit sind, an dieser Dokumentation anonym mitzuwirken:

Meldet Euch umgehend bei mir, so dass ich euch an dieses Filmteam vermitteln kann!    

Natürlich werden euer Gesicht und eure Stimme unkenntlich gemacht, so dass keine Möglichkeit besteht, euch zu erkennen. Nur so, über den Weg der Öffentlichkeit, werden wir es gemeinsam schaffen, den Fortschritt dieser Bildungsmisere zu bremsen.

Also: wendet Euch bitte per Mail an mich: p.moeller@giordano-bruno-stiftung.de

Danke!

Erste Lesereise

Erste Lesereise

Posted by: on Nov 14, 2012 | No Comments

Liebe Leute,

am Sonntag beginnt meine erste kleine Lesereise. Die Termine lauten:

Sonntag, 18.11.2012, 14:30 Uhr: Lesung Isch geh Schulhof am Sitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel (mit Bücherverkauf und Signierung). Mehr Informationen.

Montag, 19.11.2012, 19 Uhr: Lesung Isch geh Schulhof an der Uni Münster (mit Bücherverkauf und Signierung). Mehr Informationen.

Dienstag, 20.11.2012, 20 Uhr: Vortrag Gottlos Glücklich – Der neue Humanismus im Zack in Düsseldorf (mit Bücherverkauf und Signierung). Mehr Informationen.

 

Ich freu mich auf Euch!

Weiterhin auf Platz 2

Weiterhin auf Platz 2

Posted by: on Nov 12, 2012 | No Comments

Auch in der 46. Kalenderwoche wird Isch geh Schulhof weiter auf Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste stehen. Wer sich übrigens wundert, warum dies in der Print Ausgabe des Spiegel-Magazins nicht abgebildet wird, dem sei gesagt: dort werden nur die Hardcover aufgelistet. Die Entwicklung von Isch geh Schulhof sieht bisher übrigens so aus:

Fein, fein!

Tolles Feedback auf Amazon

Tolles Feedback auf Amazon

Posted by: on Nov 12, 2012 | No Comments

Enno Arkona schreibt bei Amazon:

“Wenn „Isch geh Schulhof“ nur ein weiterer witziger Lehrer-Erfahrungsbericht wäre, Genre Humor, Subgenre knallharte & urkomische Schulgeschichten, dann würde ich mir nicht die Mühe machen, eine Rezension zu schreiben. Andererseits, wenn das Buch als Traktat über Pädagogik oder Predigt über Schulpolitik daherkäme, ich hätte mir nicht mal die Mühe gemacht, es zu lesen. Glücklicherweise ist es weder nur das eine noch nur das andere, sondern eine Mischung aus erzählenden und reflektierenden Passagen, als literarische Form irgendwo zwischen Bildungsroman und Essay angesiedelt. Und, nicht zu vergessen, es ist ein autobiographischer Text.

Philipp Möller, Diplom-Pädagoge um die Dreißig, Nichtlehrer also, Quereinsteiger, beißt sich gut zwei Jahre lang als Vertretungslehrer an einer Grundschule durch. Er beschreibt, was er dabei erlebt, wie er sich verändert, wie er in die Aufgabe hineinwächst und am Ende beinahe Klassenlehrer wird.

Aus dieser Perspektive werden die Verhältnisse an der Berliner Grundschule geschildert; Verhältnisse, an denen man verzweifeln möchte. Der Lehrer als Potentialentfaltungscoach? Vergessen Sie’s. Möller beschreibt, wie und warum er mutiert zur „frontalpädagogischen Dampfmaschine“, er erzählt, wie ihm die Sicherungen durchbrennen und wie er die Wirksamkeit von systematischer Belohnung kennenlernt. Am Ende ahnt man ein bisschen, wie er es schafft, meistens nicht zu verzweifeln. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt dabei ein Menschenbild, das ohne Moral auskommt, das ihm hilft, ohne Vorwürfe an die Beteiligten heranzugehen, an die Schüler, an die Kollegen, auch an die Eltern, und an sich selbst. Das ist das, was mir am besten gefallen und mich am meisten überzeugt hat.

Möller schreibt klar und unprätentiös, oft witzig, manchmal plakativ, immer gut lesbar. Dass seine Schilderungen dicht an der Realität sind, nimmt man ihm ab. Auszusetzen habe ich an seinem Buch vor allem, dass es teilweise – hauptsächlich am Ende – zu sehr in Richtung Manifest geht. „Wenn also auch Sie der Meinung sind, dass Bildung in Deutschland nicht länger sträflich vernachlässigt werden darf, setzen Sie gemeinsam mit mir und anderen ein deutliches Zeichen“ –

Sätze der Art „Egal was sich hier ändert – es kann nur besser werden“ sind mir suspekt. Ist da jemandem wirklich nicht klar, dass es sehr wohl auch schlechter werden kann? Hier in Berlin lassen die Schulen seit Jahren einen bunten Reigen von so genannten Reformen über sich ergehen, Maßnahmen, deren Umsetzung viel Kraft kosten, ohne wirklich etwas Brauchbares zu bewirken. Die Wahrheit ist, kein Mensch weiß, was das Richtige wäre für unser Bildungssystem. Auch wenn der eine oder andere Bildungshüther als Experte daherkommt, man sollte sich nicht täuschen lassen. Für leichtfertige Theorien ist das System zu komplex, erst recht für reformatorischen Eifer.

Um zynisch zu sein, sei er zu jung, schreibt Möller ein- oder zweimal. Ich hoffe, die Alternative zum Zynismus ist nicht, Illusionen anzuhängen.

Weil unter der Aufrüttel-Rhetorik das Nachdenken leidet, von mir einen Stern Abzug.”