Wer macht die 200 voll?

Posted by: on Apr 16, 2013 | 6 Comments

Das Feedback auf “Isch geh Schulhof” ist nicht nur riesig, sondern auch sehr überwiegend positiv. Wer schreibt nun Rezension Nr. 200 auf Amazon?

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6 Comments

  1. phil
    17. April 2013

    Erledigt :)

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  2. Det Albrecht
    12. Mai 2013

    Hallo Phillip,

    habe soeben im Lokalkompass http://www.lokalkompass.de/menden eine kleine Rezension geschrieben, bin begeister von dem Buch, große Klasse.

    Hier der Text:

    “Ich geh Schulhof”, von Philipp Möller, ein Lesetipp der Extraklasse

    Erstmal im voraus, dieses Buch ist voll Krass,
    der Schulalltag an einer Berliner Grundschule aus der Sicht des Aushilfslehrers Philipp Möller. Erlebt, erlitten und verlassen von Eltern, Vollpädagogen und Politikern, der Lehrer. Mit viel Humor und Tränen erzählt dieser Lehrer Möller Geschichten aus dem deutschen Bildungschaos an einer Berliner Grundschule mit einem sehr hohen Migrantenanteil. Kinder deren Sprache eher einer Lautbildung ähnelt und die Niemand versteht, wo Grundkenntnisse aus dem Kindergarten oder Elternhaus einfach nicht vorhanden sind. Immer wieder wird Phillip Möller an seiner Schule mit Situationen konfrontiert, die einem nur noch den Kopf schütteln läßt. Selbst Aushilfslehrer, hangelt sich Möller von Arbeitsvertrag zu Arbeitsvertrag, immer in der Hoffnung, der Vertrag wird verlängert. Am Ende steigt er aus, befreit von allen Illusionen, sich schuldig fühlen gegenüber seinen zurückgelassenen Schülern, aber auch erleichtert, diese bedrückende Situation hinter sich zu lassen.

    Das Resümee dieses Buches voller Witz und Leidenschaft für die Schüler und deren Nöte in Schule und Alltag ist – Berliner Schulen sind überall -.

    Wer jetzt Lust auf dieses spannende Buch bekommen hat, der sende mir eine kurze Mail und ich sende es kostenlos zu. Danach einfach weiterreichen und signieren mit Name und Datum.

    Gruß

    Der Det

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  3. Markus aus Bayern
    12. Mai 2013

    Sehr geehrter Herr Philipp Möller,
    ich habe “Isch geh Schulhof” als Abschiedsgeschenk einer Mutter meiner Kindergruppe eines Hortes in München erhalten. Ich brauche noch einen Tag, dann habe ich Ihr sensationelles Buch in insgesamt vier Tagen gelesen. Dabei habe ich gelacht und nachgedacht. Sie schreiben mir direkt aus meinem Herzen und Verstand. So und so ähnlich habe ich auch Jahre jetzt hier in München erlebt, zwar nicht als Lehrer, aber als männlicher Erzieher in verschiedenen Stadtteilen in München. Haben Sie Ihre Erlebnisse einfach mal niedergeschrieben oder kannten Sie jemanden von einem Verlag, der Ihnen dabei geholfen hat, aus den Erlebnissen ein Buch zu machen? Ich bin mir sicher, dass auch ich aus zehn Jahren Erziehererlebnissen in München ein interessantes Buch wie Ihres schreiben könnte.
    Gratulation und Hochachtung vor Ihrem Werk, das aufs äußerste ehrlich und doch nicht verletzend ist. Die Realität tut nur denen weh, die nicht auf diesem Planeten mit ihrem Hirn sind…
    Gruß von Markus K. aus Bayern

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  4. katrin
    22. Mai 2013

    Werter `Herr Möller,
    mit großem Interesse habe ich Ihr Buch innerhalb eines Tages komplett gelesen. was auch nicht verwunderlich ist, da es grausig genug war, um die Spannung zu erhalten. Besonders nachdenklich stimmte mich die Sache mit der Vorleserei. Wenn ich an meine DDR-Schulzeit zurückdenke dann muss ich sagen, dass wir Anfang der zweiten Klasse, Bücher wie “Der Zauberer der Smaragdenstadt”(und zwar alle 6 Bände) komplett und selbständig gelesen haben. In der dritten und vierten Klasse wurde das langweilig und war out, da wurden dann sämtliche Karl-May-Bände gelesen. Rädelsführer im auswählen neuen Lesestoffs, war damals übrigens ein Migrant, und zwar ein Bulgare, welcher das Amt des Klassenratsvorsitzenden vertrat und dazu noch Klassenbester war, was ihm aber nicht davon abhielt auch mal eine herzliche Rauferei anzuzetteln ,meistens mit einem Jungen der einen russischen Migrationshintergrund hatte. Das alles lief aber immer eher als sportlicher Wettkampf ab, und ohne Tränen und Geschrei, da ein wahrer Indianer bekanntlich keinen Schmerz kennt. Daraus resultierte das wir praktisch auch mit unserer Lektüre uns Vorbilder suchten und zu mindestens im Ansatz versuchten so edel wie Winnetou oder Tokei-ihto zu handeln und Nachbarschaftshilfe nach dem Vorbild “Timur und sein Trupp” pflegten. Auch wenn man an die heiteren Schulgeschichten eines Ottokar Domma denkt, dann wünscht man sich beim Lesen Ihres Buches manchmal auch einen knurrigen Herrn Burschelmann , der die Jungs sich mal so richtig zur Brust nimmt, einen giftigen Herrn Luschmil und ein Fräulein Heidenröslein, die selbst den größten Macho noch eine Gefühlsregung abgerungen hätte. Aber das wird wohl verklärte Träumerei bleiben und in unserem Staate nicht mehr realisierbar. Trotzdem bleibt die Lektüre –und Lesen bildet!

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  5. Meyer
    4. Juni 2013

    Tolles Buch!

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  6. Rolf Feldmann
    1. Dezember 2013

    Sehr geehrter Herr Möller,
    es schreibt ein Vertretungslehrer vom Niederrhein, der wie Sie, den Fächerkanon an der Hauptschule beinah durch hat. In NRW bezahlt der Regierungspräsident auch die Ferien zwischen den Schuljahren. Damit hört die Menschlichkeit auf. Zum Geier: 1600€ reichen vorne und hinten nicht. Verlängerungen sind manchmal aberwitzig: Die aktuelle reicht vom 6.12.13 bis zum 12.12.13. Dann endet erst der Mutterschutz der Vertretenen. Mit dem Eintritt in die Elternzeit, kann erst wieder verlängert werden. Auch mir wurden Hoffnungen auf die Festanstellung gemacht. Grund: der Justitiar des Bildungsministeriums NRW hattet im Gespräch mit der Direktorin gesagt: Solche Leute (gemeint war ich) sollte man Festanstellen, denn an den Niederrhein will doch sowieso keiner! Die Direktorin verwechselte eine persönliche Meinung mit der aktuellen Rechtslage und ich litt unter enttäuschten Hoffnungen. Danke für die realistische Schilderung des Schulalltages.
    Auch wenn hier auf dem Land noch Manches in Ordnung ist, kenne ich fast alle geschilderten Begebenheiten. Vor Allem die miese Austattung der Schulen, die Finanzknappheit, frustierte beamtete Kollegen und der überkommene Weg der Wissenvermittlung sind absolut treffend geschildert. Hoffentlich lesen viele Entscheider ihr Buch und ziehen die richtigen Schlüsse. Vielen Dank!
    Rolf Feldmann

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